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18.11.2020

Digitale Transformation im Gesundheitswesen: Der Wagen rollt immer schneller...

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen hat mächtig Fahrt aufgenommen – nicht zuletzt unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Dieser Artikel wirft einen Blick auf den Stand der Digitalisierung bei Leistungserbringern.

Die Digitale Transformation im Gesundheitswesen zählt zu den Megatrends des kommenden Jahrzehnts. So sagt eine Studie bei führenden globalen Pharmaunternehmen voraus, dass sich die Ausgaben für digitale Gesundheit bis ins Jahr 2030 mehr als verdoppeln werden. Wo stehen wir heute? Wie kommen wir voran? Dieser Beitrag wirft einen Blick auf den Stand der Dinge.

Weitgehende Digitalisierung der internen Patientendaten

Den Praxisarzt, der die Krankengeschichte in unleserlicher Schrift zu Papier bringt und im eisernen Hängeregister-Schrank einordnet, werden unsere Enkel nur noch aus alten Spielfilmen kennen. Heute führen bereits knapp 80 % aller Praxisärzte eine elektronische Dokumentation.

Die Praxis-Software wird für ein immer breiteres Spektrum genutzt: Für demografische Patientendaten, klinische Dokumentation, Diagnose, Laborbefunde, Medikamentenlisten und in jüngster Zeit vermehrt auch für das Erfassen von Vitalzeichen und Allergien. In Spitälern, Kliniken, Gruppenpraxen und anderen Organisationen sind die einzelnen Computer meistens gut vernetzt, sodass die Patientendaten zentral abrufbar sind.

Steigende Vernetzung mit anderen Akteuren des Gesundheitswesens

Der vom eHealth-Barometer gemessene «externe Vernetzungsindex» – Umfang des Datenaustausches mit Gesundheitsakteuren ausserhalb der eigenen Organisation – ist noch auf niedrigem Niveau, aber stetig steigend. Bei Praxisärzten, Alters-/Pflegeheimen und der Spitex ist dieses Jahr ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Allerdings liegen selbst die am besten vernetzten Akteure (Spitäler und Praxisärzte) erst bei 30 von 100 möglichen Indexpunkten. Hier gibt es also noch enormes Potenzial.

Eine auffällige Entwicklung ist bei Apotheken festzustellen: Ihre digitale Vernetzung mit anderen Behandelnden hat sich zwischen 2018 und 2020 fast verdreifacht: Hatten 2018 erst 8 % ihre Softwaresysteme mit anderen HCP vernetzt, misst die Studie von 2020 einen Anteil von 23 %.

Das Fax ist nicht totzukriegen. Gibt ihm Corona den Rest?

Immer noch tauschen 57 % der Praxisärzte Informationen über die Behandlung von Patienten auch per Fax aus. Bei Apotheken sind dies sogar 73 %. Dass das Fax zum Problem werden kann, hat die aktuelle Covid-19-Pandemie schlaglichtartig gezeigt: Die Corona-Testresultate wurden anfänglich in traditioneller Manier via Fax eingesandt. Unter dem Tempodruck von Corona sind viele Laboratorien auf die digitale Übermittlung umgeschwenkt, wie Martin Risch, Vorstand der Schweizer Union für Labormedizin, in einem SRF-Interview feststellte.

Bühne frei für die Zukunft: MediData ist gerüstet

Die steigende Vernetzung der Leistungserbringer für eine wachsende Vielfalt von Daten stellt hohe Ansprüche an die Netzwerk-Provider. Das neue MediData-Netz ist unsere Antwort auf die Herausforderungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen: Wir haben damit eine Plattform geschaffen, welche der wachsenden Vernetzung der Akteure Rechnung trägt und zugleich die Sicherheit auf eine neue Stufe hebt.

Es ist der logische nächste Schritt in Richtung Zukunft. Begleiten Sie uns und wechseln Sie jetzt auf das neue MediData-Netz. Der bisherige MediPort wird Ende Oktober 2021 abgeschaltet. Alle Informationen zur Umstellung finden Sie hier.

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