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New Work in der Arztpraxis

Wenn sich der Arbeitsmarkt verändert

Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren verändert und mit ihm die Einstellung vor allem der jüngeren Arbeitnehmer:innen zur Arbeit. Dadurch haben sich neue Arbeitsmodelle und -formen ausgebildet, welche die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen stärker berücksichtigen sollen. Beispiele dafür sind:

  • Gleitzeit
  • Ortsunabhängiges Arbeiten, Homeoffice
  • Die 4-Tage-Woche
  • Eigenständiges, selbstverantwortliches Arbeiten
  • Agiles Arbeiten
  • Usw.

Das neue, moderne Verständnis von Arbeit hat einen Namen: «New Work».

Was ist New Work?

Der Begriff «New Work» wurde in den 1980er-Jahren von Frithjof Bergmann geprägt und bezieht sich auf die Gestaltung neuer Arbeitsmodelle. Es waren hauptsächlich Start-ups im digitalen Bereich, die als Erste «New Work» einführten. Seither hat sich das Konzept weiterentwickelt und ist im Mainstream angekommen.

Ziele von New Work

Oberstes Ziel von New Work ist es, eine zukunftsorientierte Arbeitswelt zu schaffen, die Lebensqualität, Produktivität und Innovationskraft verbessert. Dazu tragen die folgenden Teilziele bei:

  • Autonomie und Selbstbestimmung. New Work fördert die individuelle Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Mitarbeitenden und steigert damit die Motivation.
  • Flexibilität. Flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit von Homeoffice für bestimmte Tätigkeiten tragen zu einer besseren Work-Life-Balance bei.
  • Zusammenarbeit und Vernetzung. New Work legt grossen Wert auf die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams und unter Kolleg:innen in- und ausserhalb der Firma.
  • Sinnhafte Arbeit. Ein wichtiges Ziel ist es, stumpfsinnige Routinearbeit zu vermeiden. Ein häufig genanntes Beispiel ist die Reduktion von Büroarbeit durch Digitalisierung.
  • Agilität und Innovationsfähigkeit. Nicht stehen bleiben, sondern neue Technologien und Erkenntnisse konsequent nutzen. Pragmatik anstatt Dogma.

Ansätze für New Work in Arztpraxen

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, junge Arbeitskräfte zu gewinnen und das Personal möglichst lange im Betrieb zu halten. Dies steigert einerseits die Effizienz der Praxis und optimiert andererseits die Qualität der Patientenversorgung.

Die erste Frage lautet: «Wie wollen wir miteinander umgehen?»

Das traditionelle Rollenmodell empfinden zumindest jüngere Menschen als nicht mehr zeitgemäss: hier der Arzt bzw. die Ärztin, dort – eine Stufe tiefer – das übrige Personal. Eine Hierarchie, die unter «Kooperation» im Grunde genommen das Ausführen von Kommandos versteht. Der Glaube, dass es «bessere» und «schlechtere» Berufe gibt, gilt heute als überholt. Echte interprofessionelle Teamarbeit verlangt nach Kooperation auf Augenhöhe.

Die zweite Frage lautet: «Wie wollen wir die Arbeit gestalten?» Dafür liefert New Work verschiedene Ansätze.

  • Flexiblere Arbeitszeiten wie Gleitzeit oder Teilzeitarbeit
  • Jobsharing, bei der sich mehrere Personen eine Vollzeitstelle teilen
  • Modernes Management mithilfe von Praxismanagement-Tools und -Prozessen, um administrative Aufgaben effizienter zu gestalten
  • Digitale Lösungen, die den Informationsaustausch effizienter machen: Den Austausch innerhalb der Praxis, mit Patient:innen, Versicherern, Spitälern, Physiotherapeuten, usw.
  • Mitarbeiter-Dialog: Ein regelmässiger Dialog über die individuellen Bedürfnisse, Ziele und Probleme der Zusammenarbeit kann viel zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung beitragen.
  • Weiterbildung: Es lohnt sich, die Weiterbildung von Praxisangestellten konsequent zu fördern. Damit steigt nicht nur die Arbeitsmotivation, sondern auch die Arbeitsqualität.

Wo beginnen?

Für die ersten Schritte in Richtung New Work sind die folgenden Leitfragen hilfreich:

  • Was können wir an unserer täglichen Zusammenarbeit ändern, damit wir mehr Freude an unserer Arbeit haben?
  • Welche Verbesserungen würden wir sofort umsetzen, wenn wir könnten? Was genau hindert uns daran?
  • Welche Routinearbeiten liessen sich eventuell ganz oder teilweise automatisieren? Welche Mittel oder Massnahmen wären dazu erforderlich?
  • Welche Arbeiten könnten Mitarbeiter:innen auch vom Homeoffice aus erledigen?
  • Wie könnten wir unsere Arbeit so organisieren, dass es weniger Störungen / Unterbrechungen gibt?

MediData bietet digitale Lösungen für New Work

Digitalisierung bildet das Fundament von New Work. Erst dadurch wurden die modernen Ansätze zur Arbeitsgestaltung erst möglich. Als einer der Pioniere der Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet MediData heute eine Vielfalt von Lösungen an, die im Rahmen von New Work relevant sind. Dazu drei Beispiele:

  • Der Dokumentenversand erleichtert die Vernetzung mit Ihren Partnern.
  • Die Deckungsabfrage macht die Kooperation im Gesundheitswesen schneller, agiler.
  • Der Rechnungsversand steigert die Effizienz in der Administration enorm.

Wenn du dich mit dem Gedanken trägst, in deiner Arztpraxis New Work einzuführen, dann schaue dir die digitalen Lösungen von MediData genauer an!

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