MediData-Netz

Fragen zum MediData-Netz

Sie können sich hier über den Netzanschluss informieren. 

  • Höchste Sicherheitsstandards.
  • Moderne Verschlüsselungstechnik garantiert maximale Sicherheit.
  • Signaturfunktion für Dokumente schützt vor Betrug.
  • Einlesen von Zertifikaten wird nicht mehr notwendig sein, ebenso das Merken von zahlreichen Passwörtern.
  • Automatische Updates: Sie müssen sich nicht um die Sicherheit der MediData-Box kümmern, wir erledigen das für Sie.
  • Zugang zu neuen Produkten wie z.B. Inkasso, Bonitätsabfrage, Patientenportal für die Übermittlung von Tiers Garant-Rechnungen und Rechnungskopien.

Über das Netz verbinden Sie sich mit allen Krankenversicherern und einer grossen Anzahl von weiteren Akteuren im Gesundheitswesen.

Das MediData-Netz hat die grösste Abdeckung mit über 10‘000 Ärztinnen und Ärzten, 95 % aller Spitäler, 86 % aller Labore, 98 % aller Apotheken, allen Krankenversicherern sowie zahlreichen weiteren Akteuren.

Bitte entnehmen Sie die Kosten dem Produktblatt MediData Netzanschluss.

Mit den Gebühren leisten Sie einen Beitrag an den Betrieb des MediData-Netzes. Als Gegenleistungen erhalten Sie Zugang zum grössten Netzwerk im Gesundheitswesen und können Ihre Abläufe einfach und sicher gestalten. Unter wachsender Bedrohung stellen wir sicher, dass Ihre uns anvertrauten Daten geschützt bleiben - heute sowie auch morgen!

Die Abogebühren variieren nach Art der Nutzung. Bei einer geringer Nutzung fällt lediglich eine tiefe Grundgebühr für das Abo und die Infrastruktur an. Die MediData Box entspricht einem Mini-Computer und dessen Funktion wird von uns kontinuierlich verbessert.

Das MediData-Netz wird laufend weiterentwickelt und auf dem neuesten Stand gehalten. Durch Fernupdates kann die Software auf den neusten Stand gebracht werden.

Die Daten werden auf geschütztem Weg auf dem MediData-Netz übermittelt. Der Datenaustausch erfolgt direkt aus Ihrem gewohnten Programm (Praxis- Informationssystem).

Im MediData-Netz kreiert MediData ausschliesslich beim Anwendungsfall «Natürliche Personen», welche mehrere Standorte haben, eine fiktive GLN für den Kunden z. B. Ärztinnen und Ärzte mit mehreren Standorten.

Ein gewöhnliches Internetabo über Glasfaser- oder Kupfernetz reicht aus.

Aktuell gibt es keine fix definierten Wartungsfenster. Ein allfälliger Unterbruch wird aber im Voraus angekündigt und dauert in der Regel nur wenige Stunden. Durch die Offline- Fähigkeit des Clients stellen serverseitige Unterbrüche kein Problem dar. Sobald wieder eine Verbindung besteht, können die Daten nachträglich übermittelt werden.

Produkte

Fragen zu den Produkten

Ihr Firmensitz muss sich in der Schweiz oder Liechtenstein befinden.

Nein

Ja. Zwischen den beiden Verhandlungspartnern, der Konferenz der Kantonalen Ärztegesellschaften (KKA) und der santésuisse, wurde im Oktober 2006 vereinbart, dass in den kantonalen Anschlussverträgen zum TARMED-Rahmenvertrag die freie Wahl des Abrechnungssystems erwähnt werden muss. Damit entsprechen die Anschlussverträge den Vorgaben des Schweizerischen Krankenversicherungsgesetzes (KVG). Das Verbot eines bestimmten Abrechnungsmodus durch einen kantonalen Anschlussvertrag widerspricht dem übergeordneten öffentlichen Recht und wäre somit unzulässig.

Nein. Die Wahl der Abrechnungsart erfolgt softwaregesteuert und ist per Knopfdruck erledigt. So ist es auch ohne grossen Aufwand möglich, einzelne Leistungen weiterhin indirekt abzurechnen, wenn die Patientin oder der Patient die entsprechende Rechnung nicht automatisch an die Krankenversicherung übermitteln lassen möchte.

Es können nur Personen abgefragt werden, die in der Schweiz oder Liechtenstein wohnhaft sind. Firmen können in unserer Lösung nicht abgefragt werden.

Selbstverständlich kommt bei der Nutzung des Produkts Bonitätsprüfung das Schweizerische Datenschutzgesetz zur Anwendung. In diesem ist klar geregelt, wie Informationen gesammelt und verarbeitet werden. Für den Leistungserbringer ist es notwendig, Interessennachweise zu haben (z.B. Patientenanmeldeformulare oder Rechnungen an jeweilige Patientinnen und Patienten). Diese physische Nachweise müssen für mögliche Stichproben zwei Jahre aufbewahrt werden.

In diesen Fällen steht dem Kunden bzw. der Kundin der Support unseres Partners zur Verfügung. Dieser hilft gerne dabei, die Angaben genauer zu verifizieren. Hier können Sie mit unserem Partner in Kontakt treten: https://www.crif.ch/privatpersonen/selbstauskunft/

Für die Verwendung des Produkts Inkasso müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Für die Verwendung des Produkts benötigen Sie einen MediData Netzanschluss und müssen das Produkt Leistungsabrechnung abonniert haben. Ihre Praxissoftware muss die Schnittstelle zum MediData-Netz integriert haben.
  • Sie sind ein Leistungserbringer oder von einem Leistungserbringer beauftragt.
  • Sie haben den Firmensitz in der Schweiz.
  • Ihre übermittelten TG-Rechnungen entsprechen dem Standard grösser oder gleich XML 4.3 gemäss Forum Datenaustausch.

Ja, das ist jederzeit möglich. Je nach Laufzeit sind bereits kostenpflichtige Aufwände angefallen. Aus diesem Grund ist es aus Eigeninteresse empfehlenswert, eine solche Forderung nicht mehr zurückzuziehen.

MediData arbeitet mit dem Inkassounternehmen Infoscore AG zusammen. Infoscore AG ist eine Tochtergesellschaft des Bertelsmann-Konzerns und gehört zu den grössten Anbietern integrierter Finanzdienstleistungen Europas.  

MediData ist offizieller Netzwerkpartner der eBill Plattform. Rechnungen können an das E-Banking der Schweizer Banken bzw. E-Finance der Post gesendet werden.

Rechnungskopien an Patientinnen und Patienten

Versenden Sie Rechnungskopien – wie auch TG-Rechnungen – direkt aus Ihrer Praxissoftware. Wenige Mausklicks genügen und Ihre Patientinnen und Patienten erhalten sie per Post oder elektronisch.

Abonnieren Sie die Druckdienstleistung bequem im MediData Kundenportal (www.medidata.ch/online) mit der Option «Abrechnung mit Patientin/Patient» und den gewünschten Unteroptionen «Patientenkopie» und «Rechnung».

Der Druck und Versand einer Rechnung, Mahnung oder Rechnungskopie mit B-Post Massensendung kostet CHF 1.20 (exkl. MwSt.) pro Übermittlung, der Zuschlag für A-Post beträgt CHF 0.40 (exkl. MwSt.) pro Übermittlung.

Seit April 2022 ist es möglich, Rechnungskopien und TG-Rechnungen elektronisch via E-Mail an Patientinnen und Patienten zu senden. Und ab Februar 2023 auch via eBill – an bereits über 2,6 Millionen registrierte Nutzer. Bedarfsgerecht pro Empfängerin bzw. Empfänger sucht MediData dann für Sie den kostengünstigsten Weg für die Zustellung. 

Der Versand via E-Mail ist in zwei Varianten möglich – in der Grundversion ist der Versand für Sie kostenlos.

Damit Sie Ihren Patientinnen und Patienten die Rechnung elektronisch zustellen können, benötigen Sie die E-Mail-Adresse und die Mobiltelefonnummer. Gegebenenfalls muss in Ihrer Branchenapplikation noch eine einfache Anpassung gemacht werden. Kontaktieren Sie dazu bereits vorab Ihren Softwarelieferanten.

Der Bundesrat hat beschlossen (Änderung des KVG betreffend Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1), dass die Leistungserbringer ab 1. Januar 2022 verpflichtet sind, ihren Patientinnen und Patienten eine Rechnungskopie zuzustellen.

Patientenportal

Fragen zum Patientenportal
Seit 1. Januar 2022 sind Leistungserbringer verpflichtet, Ihren Patient:nnen Rechnungskopien zuzustellen. MediData bietet Leistungserbringern eine einfache und sichere Lösung, Kopien auch auf elektronischem Weg zuzustellen. Hier beantworten wir die häufigsten Fragen dazu.

Die Rechnungskopien bzw. die Rechnungen werden nicht direkt per E-Mail an die Patient:innen versandt, sondern es wird eine E-Mail mit einem Link auf ein Webportal versandt. Die Patient:innen klicken danach auf den Link und müssen sich über einen SMS-Code authentifizieren um die Rechnungskopie zu empfangen. Eine vorgängige Registration bei MediData durch die Patient:innen ist hingegen nicht erforderlich.

Um Dokumente elektronisch über das Patientenportal versenden zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Versand XML 4.5
  • Ihr Softwarehaus hat die Lösung integriert.
  • Die Einstellungen für die Patientenzustellung sind im MediData-Kundenportal aktiviert.

Ja, es können auch Mahnungen über das Patientenportal an Patient:innen versendet werden. Voraussetzung dafür ist, dass Ihre Praxissoftware korrekt konfiguriert ist.

  • Browser: Microsoft Edge, Google Chrome, Firefox, Safari
  • PDF-Reader (z.B. Adobe Acrobat)
  • Offiziell unterstützte Browserversion: jeweils aktuellste Version minus 1 Jahr
  • Sowohl Mobilgeräte als auch PC/Mac werden unterstützt.
  • Die Möglichkeit für kundenspezifische Bemerkungstexte im Benachrichtigungs-E-Mail, im Patientenportal und im PDF
  • Freie Wahl, ob und nach wie vielen Tagen ein Dokument zusätzlich via Druck & Versand verschickt werden soll.
  • Möglichkeit für kundenspezifisches Logo auf Tiers Garant-Rechnungen
  • Benachrichtigung bei falscher E-Mail-Adressierung: Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn eine E-Mail-Adresse ungültig oder nicht erreichbar ist. So können Sie Ihre Datenqualität für künftige Versände verbessern.
  • Zusätzliche Marketing-Materialien: Zum Beispiel ein Erklärvideo für den Bildschirm beim Empfang oder im Wartezimmer.

Um ein Dokument zu empfangen, werden die Patient:innen mit zwei Faktoren authentifiziert (E-Mail und Mobiltelefonnummer). Würde sich der Leistungserbringer bei der E-Mail-Adresse vertippen (z.B. peterbeispiel@mail.com anstatt peter.beispiel@mail.com), so könnte der falsche Empfänger damit nichts anfangen, solange er nicht auch über die passende Mobiltelefonnummer verfügt. Er könnte zudem keine Rückschlüsse auf den wahren Empfänger machen. Dadurch ist der Datenschutz gewährleistet.

Der Empfang der Rechnung oder der Rechnungskopie (PDF) geschieht verschlüsselt (über eine HTTPS-Seite) und ist somit datenschutzkonform. Die E-Mail an die Patient:innen wird unverschlüsselt versandt. Da die E-Mail selbst nur einen Link, jedoch keine besonders schützenswerten Daten enthält, ist es möglich sie unverschlüsselt zu versenden. Ein Abfangen dieser E-Mail würde einem Angreifer keine Rückschlüsse auf die Patient:innen ermöglichen. Ohne gleichzeitigen Zugriff auf das Mobiltelefon der Patientin oder des Patienten kann ein Angreifer zudem die Rechnung oder Rechnungskopie (PDF) nicht herunterladen.

Ja. Alle Leistungserbringer sind verpflichtet, die notwendigen Einwilligungen von ihren Patient:innen einzuholen. MediData prüft dies nicht, geht aber davon aus, dass die Leistungserbringer nur Dokumente an Empfänger:innen verschicken, von welchen sie die notwendigen Einwilligungen eingeholt haben.

Ja, gängige Formatierungen können gelesen werden:

  • mit +41 (z. B. +41781234567)
  • mit 0041 (z. B. 0041781234567)
  • ohne +41 (z. B. 0791234567)
  • mit oder ohne Abstände (z. B. 0791234567 oder 079 123 45 67)
  • weitere Formatierungen (z. B. 079/421.33.44 oder 079.444.33.55)

Ja, über das Patientenportal können auch Dokumente an Patient:innen mit einer ausländischen Mobiltelefonnummer (sofern es eine Nummer innerhalb Europa ist) versendet werden. Dies gilt für beide Optionen Basic und Premium. MediData trägt die Kosten für den SMS-Versand, für die Leistungserbringer entstehen für den Versand an ausländische Mobiltelefonnummern daher keine zusätzlichen Kosten.

Ja, das ist möglich. So können Sie beispielsweise eine Rechnungskopie für eine minderjährige Patientin an deren Vater über das Patientenportal versenden.

Kontaktieren Sie uns!

Wir unterstützen Sie gerne.

So finden Sie uns:

MediData AG
Platz 6
6039 Root D4
Schweiz

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Kontaktmöglichkeiten:

Tel: +41 41 368 23 23
Mo bis Fr: 08.00 – 12.00 / 13.00 – 17.00 Uhr
Fax: +41 41 368 23 33
E-Mail: info@medidata.ch

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